Jürgen Weingart: Gemeinsam statt einsam – Teil 3


   15. Juli 2018
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Rückblick auf die bisherigen Kernpunkte der Predigtserie „gemeinsam statt einsam“:

  • Wir sind von Gott zusammengefügt

  • Wir sind eine untrennbare Einheit

  • Wir sind einzeln abhängig voneinander

  • Wir haben eine göttliche Bestimmung

 

  • letzten Sonntag: Der Herzschlag Gottes ist Gemeinschaft mit uns Menschen

>> sein Traum ist, dass wir diese Gemeinschaft auch praktisch leben. Das bringt großartige Belohnung

mit sich:

    • Gemeinsam empfangen

    • Gemeinsam aufhelfen

    • Gemeinsam wärmen

    • Gemeinsam widerstehen

    • Gemeinsam mehr erreichen

 

HEUTE: Gemeinsam träumen

Wir reden nicht von unseren natürlichen Träumen, die wir während unseres Schlafes haben, sondern von Träumen und Visionen, die Gott uns Menschen schenkt und die uns zeigen, was er durch uns und mit uns in dieser Welt tun will. (Lies: 1.Korinther 2,9)

 

4 Aspekte der großen Träume Gottes:

 

1. Gottes Traum für Abraham

Gott sagt zu Abraham, einem alten kinderlosen Mann, dass er ihn zum Vater vieler Völker machen will und so viele Nachkommen schenken will, wie Sterne am Himmel. Dazu will er ihm ein großes, fruchtbares und reiches Land geben.

Lies 1.Mose 13,14-18

Lies 1.Mose 15,1-6 Er führte Abram aus dem Zelt, aus der begrenzten Sichtweise… Schau dir den Himmel an und glaube an das Unmögliche!

>> Unser menschlicher Blick ist oft so begrenzt und Gott will uns aus der Enge herausführen in seine unbegrenzte Sichtweise.

Lies 1.Mose 22,15-18 … weil du Gehorsam (weil du mir vertraut hast) warst, werde ich dich überreich mit meinem Segen beschenken… Weil Abraham bereit war für Gottes Traum zu geben!!!

 

Diesen Traum träumte er nicht für sich alleine, sondern gab ihn an seine Kinder weiter, bis das ganz Israel von diesem Traum durchdrungen war. Viele hundert Jahre später wurde dieser Traum Wirklichkeit.


Was folgern wir daraus. Gott hat sich um eine Person Gedanken gemacht. Er macht sich auch heute Gedanken um dich und dein Leben.

>> Suche dir eine Stelle, wo du gut siehst und dein Blick nicht versperrt wird. Lass dir die Augen öffnen für Gottes Dinge, lass dich herausführen aus der Enge deines Herzens und vertraue Gott und vor allem gehorche ihm.

 

2. Gottes Traum für Paulus und das große Volk

Lies Apg 18, 9 – 11 und Apg 9,15

Sein großer Traum war es, mit allen seinen Mitarbeitern und mit der Gemeinde, die er dort gründete, die Menschen nicht jüdischer Herkunft mit der Botschaft von Jesus Christus zu erreichen.

>> Weil ein Mann Gottes Traum lebte, gibt es heute so viele Christen nichtjüdischer Herkunft!

3. Gottes Traum für uns und die große Ernte

Lies Joh 17, 4 + 6 und Mt 9,37 – 38

Jesus hat seinen großen Traum an uns weitergeben und uns beispielhaft gezeigt, wie er es sich vorstellt.

Jesus sagte auch: Geht und erzählt den Menschen von dieser Botschaft der Liebe Gottes, denn ich bin gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Weiter sagt Jesus: Heilt die Kranken, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus…

Gottes Traum für seine Kirche ist, dass durch sie seine unvorstellbar große Macht und Kraft durch Heilungen, Wunder und Zeichen sichtbar wird.

Ihr seid das Licht der Welt! Durch euch soll es hell in dieser Welt werden.

 

Lies nochmal 1.Korinther 2,9

Sein Traum für uns heute, sein Traum für die City Church Ingolstadt ist es, dass die Menschen unserer Stadt Gott auf übernatürliche Weise erleben, dass Teil der Gemeinschaft werden, in ihre Berufung kommen und von hier aus die Welt erreichen und Einfluss nehmen auf die ganze Gesellschaft.


4. Gottes Traum für Dich

> Wovon hast Du schon immer geträumt?

> Sind deine Träume auch Gottes Träume? Lass dir von Gott einen Traum für dein Leben schenken.

> Erlaube Gott, dass er zu dir spricht, wie er zu Abraham und auch zu Paulus sprach… so kann und will er auch zu dir sprechen.

> Und dann: Verbinde deinen Traum mit den Menschen deiner Kirche. Teile deine Träume mit den Menschen in deiner Kleingruppe.

 

Anregungen zur Umsetzung:

  • Hat Gott Dir schon (s)einen Traum gezeigt? Nimm Dir Zeit ihn herauszufinden! Suche dir eine Stelle, wo du gut siehst und dein Blick nicht versperrt wird. Lass dir die Augen öffnen für Gottes Dinge, lass dich herausführen aus der Enge deines Herzens und vertraue Gott und vor allem gehorche ihm.

  • Wie könntest Du Deinen Traum mit den Menschen Deiner Kirche verbinden?

  • Wie kannst Du Deinen Traum im Alltag leben? Deine Prioritäten entsprechen setzen?

Predigt Zusammenfassung 2018_07_15

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