Jürgen Weingart: Einfach Anders – Nicht von dieser Welt (Teil 3)
Du willst empfangen, dann gib!


   13. Mai 2018
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Leben heißt Veränderung, sagte der Stein zur Blume und flog davon! (Das ist nicht von dieser Welt)

Thema heute: Du willst empfangen, dann gib!

Lies Lukas 6,38

 

Gott will, dass Du ein gesegnetes Leben hast. Wie können wir ganz praktisch seinen übernatürlichen und vielfältigen Segen empfangen?

Geben bezieht sich nicht nur auf Finanzen. Lies Lukas 6,35: es geht auch um Feindesliebe, Wohltun denen, die uns hassen, … und dann schließt Jesus ab mit: Gebt und es wird Euch gegeben werden.

 

Was ist eigentlich normal?

Normalerweise wollen wir erst was haben, etwas besitzen, bevor ich etwas gebe. Erst wollen wir etwas bekommen, bevor wir bereit sind etwas zu geben.

 

Gott will uns auf unserem Weg segnen, er will, dass wir lernen zu geben und er will, dass wir lernen zu empfangen. Gebt, und es wird euch gegeben werden, ein volles Maß, ein reichliches Maß und ein überfließendes Maß.

 

Als natürliche Menschen denken wir, wir müssen doch erst etwas empfangen, bevor wir etwas weitergeben können. Von nichts kommt doch nichts. Aber im Reich Gottes gelten andere Prinzipien. Diese Prinzipien fordern uns heraus Gott zu vertrauen. Gott will uns in das verändern, was menschlich betrachtet nicht möglich ist.

 

Leben heißt Veränderung, sagte der Stein zur Blume und flog davon.

ABER: Steine können nicht fliegen! Nicht von dieser Welt zu sein, ist wie ein Stein der fliegen kann, also unmöglich.

 

Die Bibel zeigt uns den Weg

Vom Prinzip des Gebens und Empfangens und Gottes Vervielfältigen lesen wir in: Markus 6,34 – 44. Jesus fordert seine Nachfolger zum Unmöglichen heraus: seine Nachfolger sollen 5000 Männer mit Nahrung versorgen (Frauen und Kinder nicht mitgezählt). Seine Jünger sind total überrascht und völlig überfordert. Sie hatten das ja nicht vorbereiten können, hätten es auch nie bezahlen können.

Was tut Jesus? Er fordert sie auf: macht doch mal eine Bestandsaufnahme! Geht und seht nach was vorhanden ist. 5 Brote und 2 Fische für 5000 Männer. Das funktioniert nicht, das reicht nicht mal annähernd!

 

Für uns: Gib Jesus das, was Du hast. Es ist egal, wieviel das ist. Mach doch mal eine ganz persönliche Bestandsaufnahme, von dem was Du zur Verfügung hast, z.B. Zeit, Gaben, Geld, … .

Egal wie wenig es ist, vertraue es Jesus an! Stelle Jesus das, was Du hast, zur Verfügung!

 

Die Jünger haben die 5 Brote und 2 Fische Jesus gegeben. Die Jünger sollten dann Organisation und Struktur schaffen und die Leute in kleine Gruppen aufteilen und sie sollte sich hinsetzen. Jesus nahm die 5 Brote und 2 Fische und blickte zum Himmel auf und dankt dem Vater.

 

Für uns: Nimm doch mal das was Du hast, gib es Jesus und dann blick mal zum Himmel auf. Blick nicht auf das, was hier nur möglich wäre, bei Gott ist doch alles möglich. Blick zum Himmel auf und danke Gott dafür, z.B. für Deine 1 Stunde Zeit in der Woche die Du hast, oder für die 5 Euro die Du zur Verfügung hast. Jesus wird es entgegennehmen.

 

Jesus nimmt die Brote und bricht sie in Stücke und gab es den Jüngern zurück, damit sie es verteilten. Und alle aßen sich satt! Das ist der Überfluss Gottes! 12 Körbe blieben übrig! Was für ein Abenteuer, was für ein Segen, was für eine Glaubenserfahrung. Das ist nicht von dieser Welt! Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.

 

Für uns: Du gibst das, was Du hast, Jesus. Er wird das, was Du ihm gibst behandeln / bearbeiten / einen Wundersegen drauflegen. Dann gibt er es Dir zurück. Fang dann an die Dinge zu verteilen, loszulassen und Gott zu vertrauen, dass er etwas draus macht.

 

Zusammenfassung:

1. Mach eine Bestandsaufnahme, schau was Dir zur Verfügung steht

2. Vertraue das, was Du hast, Jesus an (sei bereit es loszulassen)

3. Dann schaue auf zum Himmel und erwarte und schau was Gott daraus macht

4. Gott wird es zurückgeben in Deine Hand

5. Dann wirst Du aufgefordert es auszuteilen

6. Erlebe im Geben Gottes Handeln und feiere den Erfolg

 

Lukas 6,38 Gebt, und es wird euch gegeben werden. Ein volles Maß wird man euch in den Schoß schütten, ein reichliches Maß, bis an den Rand gefüllt und überfließend. Denn das Maß, das ihr verwendet, wird auch bei euch verwendet werden.

 

Welche Schlussfolgerungen ziehst Du für Dich persönlich daraus?

  • Gott will unser ganzes Leben, jeden Bereich, mit Segen und Erfolg durchdringen.

  • Gott will dich überfließend segnen

  • Gott will, dass du lernst, ihm zu vertrauen

 

Fragen und Anregungen für Dich:

  • Mach eine Bestandsaufnahme! Überlege wieviel Zeit, welche Gabe, wieviel Geld, usw. Du Jesus geben kannst! Wenn Du Dir nicht sicher bist, dann tausche Dich mit Freunden aus! Oder mache z.B. einen Gabentest!

  • Vertraue es dann Jesus an, lasse es los.

  • Blicke zum Himmel auf und schaue und staune dann, was Gott Dir zurückgibt

  • Behalte es aber nicht für Dich, sondern teile es aus und erlebe Gottes Handeln!

Predigt Zusammenfassung 13.05.2018

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