Daniel Allgaier: Gemeinsam statt einsam – Teil 2
Gemeinsam mehr erreichen


   08. Juli 2018
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Kennst du das Gefühl, alles ALLEIN machen zu müssen, wie der Herbert in der Grube: viele schauen zu, wie einer allein arbeitet, sie sind da, aber sie fragen nicht, wie es dem Einen geht, sie schauen vielleicht sogar weg – Kennst du das?

Gott möchte, dass wir Gemeinschaft lernen, haben und schätzen. Unser Körper = gutes Beispiel hierfür – viele Glieder, jedoch ein Leib, der Leib funktioniert nur, wenn ALLE Glieder funktionieren und ZUSAMMEN agieren

Gott hat uns für einander geschaffen, jeder und jede haben ihre Bestimmung in der Gemeinschaft und jeder diene dem anderen mit seinen Talenten

Gemeinsam mehr erreichen – doch wie? dafür 3 Symbole:

1. HERZ – für Gottes Herzschlag – Gott erschuf den Menschen, hat ein Herz für uns Menschen. Er will, dass wir Gemeinschaft haben untereinander. Im Garten Eden entschied sich der Mensch gegen Gott – wollte Unabhängigkeit von Gott – die perfekte Gemeinschaft mit Gott wurde zerstört. Nach 4000 Jahren wieder ein Garten – diesmal Gethsemane: Jesus betet vor seinem Tod für die Wiederherstellung der Gemeinschaft Christen untereinander und Christen mit Gott. LIES DAZU; Joh., 17,21-23 „…damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind – ich in ihnen und du in mir-, dass sie eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“ – geht mehr Gemeinschaft als in diesen Worten? Durch Jesu Tod gibt es die Wiederherstellung der Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch, Gottes Herz schlägt für Gemeinschaft – gemeinsam statt einsam

2. HAMMER – für das PRAKTISCHE Umsetzen von Gemeinschaft – Wir sollen einander lieben, besonders Mitmenschen, die wir nicht so mögen, auch füreinander beten, zuhören und unsere Sünden bekennen und umkehren. Jesus gibt uns Nachfolgern ein sehr wichtiges und praktisches Gebot: Joh., 15, 12+17: „Dies gebiete ich euch, dass IHR EINANDER liebt!“ das IHR gilt uns, den Nachfolgern Jesus, wir Gläubigen haben seinen Geist, verbunden durch diesen Geist = Leib (in der Bibel) -= Gemeinschaft = Miteinander, Füreinander, Zueinander, diese Botschaft gilt HEUTE genauso wie damals an ALLE Gläubigen, die den heiligen Geist in sich tragen

Liebt einander: aber: Was ist Liebe? Wie äußert sie sich in meinem und deinem Leben?

Im christlichen Sinne: nicht nur Liebe für sympathische Mitmenschen, sondern GERADE für solche, wo es schwerfällt, das ist Willenssache und schwierig – doch will ich Zeit, Kraft und Gaben in einen Mitmenschen investieren? „DIES GEBIETE ICH EUCH!“ sagte Jesus, d.h., er WILL, dass wir Gemeinschaft haben, füreinander da sind, in unsere Mitmenschen investieren.

3. GELDSCHEIN – als Symbol der Belohnung für Gemeinschaft, der Verheißungen, die Gott uns Christen zusagt

Auf Gemeinschaft ruht Gottes Segen: gemeinsam ist mehr erreichbar. Die Welt soll erkennen, dass Gott Jesus gesandt hat, in unserer Gemeinschaft, unserem Umgang miteinander. Wir als EIN LEIB in Jesus Christus sollen einander (auf-)helfen, gemeinsam wärmen, einander zuhören, gemeinsam „widerstehen“ – nimm Jesus in deine Beziehungen mit rein, entscheide dich täglich dafür: Gemeinsam oder einsam? Mit Jesus und Gott bist du nicht einsam, sondern lebst und agierst gemeinsam!

Überlege für dich:

  1. Wo lebst du einsam und brauchst Hilfe? Fragst du deine Mitmenschen um Hilfe?

  2. Wo kannst du Gemeinschaft (mehr) praktizieren? In der Nachbarschaft, mit dem Arbeitskollegen, den du nicht magst usw.? Welche Möglichkeiten siehst du hier?

  3. Wie kann JETZT ein konkreter Schritt zu mehr Gemeinschaft und Nächstenliebe für Dich aussehen?

Predigt Zusammenfassung 2018_07_08

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