Daniel Allgaier: Einfach Anders – Nicht von dieser Welt
Teil 1 – Vergeben


   29. April 2018
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Einstieg

Gibt es normales Verhalten, wenn es um das Thema Vergebung geht? Gibt es in Bezug auf Vergebung Vorgehensweisen, die nicht von dieser Welt sind?

Jedes Reich, jedes Land, jede Nation hat andere Regeln und Gesetze, genauso das Reich Gottes. Es hat Gesetzmäßigkeiten, die völlig anders und besser sind, als es in dieser Welt üblich ist.

Darum soll es in dieser Predigtreihe gehen:

Wie die Anwendung der Prinzipien des Reiches Gottes uns als Menschen zur Freiheit, Freude, Bedeutung, starker Identität führen und uns helfen, dadurch unsere Gesellschaft einfach anders zu prägen.

1. Was ist normal?

Dort wo Menschen Berührungspunkte haben, kommt es zu

  • Vorurteilen

  • Missverständnissen

  • Ärger, Zorn, Streit das führt zu Verletzungen Rache

  • Schuldzuweisungen

 

Kann menschliche Rache etwas Gutes hervorbringen? Befriedigt sie uns? Kann sie uns zurückgeben, was wir verloren haben?

 

2. Die Bibel zeigt uns den Weg

Lies Mt 6,14 – 15

Gott möchte, dass es mir gut geht

Rache macht mich nicht frei, sie tut mir nicht gut und sie schafft kein besseres Leben

die Bibel zeigt mir einen besseren Weg

 

Vergebung ist kein Gefühl, sondern in erster Linie ein Akt des Willens.“ Corrie ten Boom

 

Der Wunsch nach Rache und Bitterkeit ist die natürliche Folge von Verletzung. Doch es ist ein Akt des Willens, auf Rache zu verzichten. Wir können uns frei entscheiden, was wir mit unserer Verletzung tun!

Hass zerstört. Bitterkeit und Groll tragen keine guten Früchte.

Gottes Wunsch für unser Leben ist Friede, Freude und Freiheit.

 

3. Eine Haltung der Vergebung entwickeln

Lies Mt 18,23 – 35

Jesus möchte hier folgendes erklären: Der König in dem Gleichnis ist Gott, die Knechte sind wir. Wir haben einen unermesslich großen Berg Schulden bei Gott. Er hat uns soviel geschenkt und was tun wir: Wir zerstören Beziehungen, wir zerstören die Welt und wir zerstören die Beziehung zu Gott. Aber Gott sandte seinen Sohn und er starb für unsere Schuld, dadurch ist unsere Schuld bei Gott auf 0 gesunken.

 

Wie entwickle ich eine Haltung der Vergebung?

1. Ich muss erkennen: Ich bin schuldig vor Gott.

2. Jesus hat mir meine unendlich große Schuld vergeben. Er hält sie mir nicht mehr vor.

3. Habe Barmherzigkeit mit der Schwäche des Anderen

4. Übe täglich Vergebung ein

 

Es ist nicht normal und natürlich zu vergeben, wenn ich verletzt wurde! Das Erkennen der eigenen Schuld bringt mich in eine Stellung der Demut und Barmherzigkeit. Denk dran wieviel Gott Dir verziehen hat, kannst Du da nicht dem Anderen auch verzeihen?

 

4. Vergeben und Vertrauen

    1. Vergeben bedeutet nicht sich ausnutzen zu lassen. Wurdest du verletzt und hast vergeben, dann heißt es vielleicht erst einmal eine Grenze zu ziehen, eine Schutzdistanz aufzubauen.

    2. Vergeben bedeutet nicht, dass das missbrauchte Vertrauen gleich widerhergestellt ist. Dieses Vertrauen muss erst wiederaufgebaut werden

    3. Vergebung ist etwas Göttliches. Gott macht uns Vergebung vor. Er zeigt uns, welche Prinzipien in seinem Reich herrschen und er lädt uns dazu ein, diese Prinzipien zu praktizieren und einzuüben.

    4. Spreche täglich neu Menschen frei, die bei Dir Schulden machen.

 

Fragen / Anregungen für Dich:

1. Hast Du Gottes Vergebung angenommen?

2. Gibt es etwas, was Du Dir selbst vergeben musst / willst?

3. Möchtest Du jemanden Anderen vergeben?

4. Musst Du jemanden um Vergebung bitten?

Predigt Zusammenfassung 29.04.2018

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