Daniel Allgaier: Gott kennen ist Leben – Teil 2


   15. April 2018
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Unsere Beziehung zu Jesus Christus soll immer intensiver und echter werden.

Warum sind wir eigentlich oft mit weniger zufrieden als es Gott für uns vorgesehen hat?

Epheser 3,15-21 – Diese Stelle gilt wie der Rest der Bibel für alle Christen, nicht nur für einige!

Vers 16: …dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen.

Wenn wir die Schöpfung ansehen, erkennen wir ein Stück von Gottes bombastischer Herrlichkeit. Nach dem Verhältnis/Maß SEINER unermesslichen Herrlichkeit will Gott uns stärken, Kraft geben.

Vers 18: … dass Ihr dazu fähig seid, mit allen Heiligen zu begreifen, was die Breite, die Länge, die Tiefe und die Höhe sei. Alle Christen sollen das nun folgende erfassen und zwar völlig.

Vers 19: … und die Liebe des Christus zu erkennen, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes. Mit unserem Ganzen Wesen (nicht nur Verstand) dürfen wir die Liebe Christi erkennen und in Gottes vollkommener Fülle leben.

Vers 20: Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt. Gott kann ALLES, ist uns das wirklich bewusst?

Wir dürfen Gott viel mehr zutrauen als unsere Erfahrung und unser Begreifen hergibt. Und wir dürfen IHM mit allem, was wir haben und sind dienen. Willst Du mit einem 50 PS „Lebens-Auto“ durch die Gegend fahren, oder mit 250 PS?

Wir Menschen sind zu einem Leben in der Fülle Gottes bestimmt! Jesus ist unser Vorbild dafür: ER

  • tat alles in der Gegenwart und Kraft Gottes

  • gab alles was er hatte

  • war nicht auf Anerkennung bei Menschen aus

Diese Punkte sind auch heute noch der Schlüssel für erfolgreichen Dienst für Gott.

Bei Gott gilt: erst der Zuspruch, dann der Anspruch – erst Gabe, dann Aufgabe – erst Sein, dann Tun

Bei seiner Taufe hatte Jesus noch nichts getan und Gott sagt über Ihn: Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe! (Markus 1,11) Gott hat auch Wohlgefallen an uns, unabhängig von unserem Tun!

Immense Bedeutung hat unser Gebetsleben

Jesus tat alles aus dem Vater heraus: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. (Johannes 5,19)

… doch ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet. (Jakobus 4,2)

Gott tut Dinge auf unser Gebet hin. Werde mutiger, bete kühner, bete um größere Dinge.

Die gemeinsame Zeit mit Gott wirst du niemals haben, du musst sie dir nehmen. Wenn wir unsere Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen, dann erleben wir übersprudelndes Leben.

Unser Leben mit Gott gleicht einem römischen Brunnen. Ziehen wir unsere Kraft aus der Quelle, die im Verborgenen unter dem Brunnen liegt (bei Gott), dann wird die obere Schale gefüllt (wir) und wir haben überfließendes Leben, mit dem wir für andere ein Segen sein können (Wasser fließt auf untere Schalen). Hier holen wir uns den Zuspruch, die Gabe und das Bewusstsein unseres Seins, unabhängig von unseren Taten.

Fragen / Anregungen für Dich:

  1. Wo suchst Du deine Anerkennung? Lies Galater 1,10

  2. In welchem Lebensbereich würdest Du Dir von Gott statt 50 PS lieber 250 PS wünschen?

  3. In wieweit glaubst Du, dass Gott Deine Gebete auch erhört? Beobachte Deine Gebetshaltung.

Predigt Zusammenfassung 15.04.2018

 

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