Daniel Allgaier: Glaubenshelden!? Menschen wie du und ich
Teil 3 – Jakob


   11. Frebruar 2018
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Rückblick auf die vergangene Woche:

  • Hast Du Gottes Berufung für Dein Leben erfahren?

  • Hast Du darüber nachgedacht, ob Du ein Glaubensheld sein möchtest?

  • Bist Du bereit ein Risiko einzugehen, um Gottes Berufung zu folgen?

 

 

Heute:

Glaubenshelden Wiederholung

Berufung – was hat Gott in Dein Herz gelegt? Sagst Du Ja zu seiner Berufung?

Risiko – bist Du bereit dafür ein Risiko einzugehen?

Gehorsam – ist notwendig für Deine Berufung

Ausdauer – bleibe dran an Deiner Berufung, gib nicht auf!

Fehler – Glaubenshelden dürfen Fehler machen

 

Gott möchte Gemeinschaft

Gott selber bezeichnet sich als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Er definiert sich selbst über die Beziehung die er zu diesen Menschen hatte. Gott ist ein Gott der Gemeinschaft / der Beziehung.

Aber eine Beziehung zu Gott ist nur durch Glaube möglich. Heb 11,6

Was ist Glaube? Glaube = Vertrauen = Reise / Prozess

Auch Jakob machte diese Reise.

 

Stationen auf Jakobs Glaubensweg

1. Erschlichenes Erstgeburtsrecht (1.Mo 25, 29 – 34)

Jakob kämpfte schon im Mutterleib mit seinem Zwillingsbruder Esau darum Erster zu sein. Damals bekam der Erstgeborene den doppelten Anteil des Erbes, er herrschte über die Brüder und er war der Empfänger göttlicher Verheißungen.

Als die Jungen älter sind und Esau eines Tages erschöpft und hungrig von der Jagd heimkommt, nutzt Jakob die Situation aus und erschleicht sich das Erstgeburtsrecht.

Aber Jakob versteht nicht, dass man an sein Recht nicht mit List herankommt, sondern durch Glaube.

Das musste Gott erst in ihm reifen lassen.

 

2. Gestohlener Segen (1.Mo 27,1 – 46)

Isaak ist alt und möchte seinen älteren Sohn, Esau segnen. Isaaks Augen sind schwach, Jakob nützt diese Schwäche aus, belügt seinen Vater und erschleicht sich somit auch noch den Segen Isaaks. Als Esau das herausfindet, schwört er seinen Bruder umzubringen.

Diese Situation veranlasst Jakob aus seinem Gebiet, dem Bekannten, der Komfortzone herauszutreten und sich auf den Weg zu machen in unbekanntes Land.

 

3. Jakob begegnet Gott

Er hat einen weiten Weg vor sich, den er alleine zu Fuß bestreitet. Auf diesem Weg macht er Rast, um zu schlafen. Er schließt die Augen und Gott zeigt ihm, dass er kein toter, lebloser Gott ist, sondern ein lebendiger, anbetungswürdiger Gott ist.

1.Mo 8,11-16

Gott unterbreitet Jakob ein Beziehungsangebot, obwohl dieser erst Erstgeburtsrecht und dann noch den Segen erschlichen hat, unglaublich! Außerdem spricht er Jakob zu: meine Gegenwart ist Dein größter Schatz!

Fazit

Gott selbst nennt sich der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.

Er definiert sich über die Art der Beziehung, die er mit diesen Menschen hatte. Eine Beziehungsreise. Er holte sie aus dem Gebiet heraus, das sie kannten und brachte sie ins Unbekannte und erst dort erkannten sie ihn. Erst auf der Reise wurde aus einer Ahnung, Vermutung, Glaube, Vertrauen.

 

Fragen / Anregungen für Dich:

  • In welcher Komfortzone steckst Du gerade, aus der Dich Gott herausholen möchte?

  • Was könnte Dich daran hindern Deine Berufung zu leben?

  • Welches Risiko müsstest Du dafür eingehen?

Predigt Zusammenfassung 11.02.2018

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