Daniel Allgaier: Glaubenshelden!? Menschen wie du und ich
Teil 1 – Abraham


   28. Januar 2018
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Rückblick auf die vergangene Woche:

  • Hat sich in der vergangenen Woche etwas an Deinem Vertrauen zu Jesus verändert?

  • Hast Du in der vergangenen Woche gelernt Jesus mehr zu gehorchen?

  • Hast Du Gott mehr von dem was Du bist und hast zur Verfügung gestellt?

 

Heute:

Helden / Glaubenshelden

In den nächsten Wochen werden wir uns mit Glaubenshelden beschäftigen.

Die Glaubenshelden in der Bibel waren Menschen wie Du und ich. Mit allem was zu unserer Menschlichkeit so zählt (Fehler und Schwächen, Angst und Feigheit, Ungehorsam…). Trotzdem macht Gott sie uns zu Vorbildern!

 

1. Abrams Berufung

Heute geht es um Abram (=erhabener Vater). Er lebte mit seiner Sippschaft in Ur. Von Ur zieht er nach Haran und dort spricht Gott zu ihm: 1.Mose 12,1-3. Damit beginnt das Glaubensabenteuer, denn Abram nimmt Gottes Reden ernst.

>> Wie lerne ich Gottes Stimme zu hören?

  • Gottes Wort lesen und persönlich nehmen

  • Hunger / Sehnsucht nach Gottes Gegenwart haben

 

Gott beruft Abram aus seinem Alltag heraus in unbekanntes Gebiet. Er will, dass Abram den Segen weitergibt, mit dem Gott ihn segnet (vergleichbar mit einem Fluss). Abram hört die Berufung für sein Leben, nimmt Gottes Reden ernst und gehorcht Gott.

 

2. Abrams Gehorsam

1. Mo 12,4

Abram vertraut Gott und lässt sich gegen jede menschliche Vernunft auf das Beziehungsangebot mit Gott ein.

>> Bist auch Du bereit auf Gottes Reden hin alles aufzugeben und hinter Dir zu lassen um Dinge zu

tun, die Du Dir jetzt noch nicht vorstellen kannst?

 

3. Abrams Ausdauer

Abram ist gegen jede Vernunft hin gehorsam, er ist sofort gehorsam, das zeichnet ihn aus! Abram zieht dann von Haran weiter nach Bethel, dort spricht Gott wieder zu ihm: 1.Mose 13,14 – 16

>> Was siehst Du in Deiner Situation? Erhebe Dich aus Deiner Situation und nimm Gottes Perspektive

für Dein Leben ein. Was spricht Gott zu Dir?

 

Bei Abram sehen die Umstände nicht so aus, wie Gott es ihm zugesagt hat.

Was können wir von Abram lernen? Er bleibt dran! Er ist geduldig. Er macht auch Fehler!

 

4. Abrams Fehler

Aufgrund einer Hungersnot zieht Abram nach Ägypten und gibt dort seine Frau aus Angst vor Übergriffen, als seine Schwester aus. Er lügt den Pharao an. Aber Gott ist gnädig, sein Wunsch Abram zu segnen ist größer als seine Fehlerhaftigkeit!

Als Abram aus Ägypten zurückkommt hat er immer noch keine Kinder. Er möchte nun ein Zeichen von Gott und dieser geht einen Bund mit ihm ein. Abram versucht nun auf menschliche Art Gottes Zusage wahrzumachen und nimmt Sarahs Magd um Nachkommen zu bekommen.

>> Wenn Gott dir eine Zusage gibt, dann verlass dich darauf und nicht auf den menschlichen Versuch,

diese Zusage irgendwie wahr werden zu lassen.

 

Danach spricht Gott noch mal zu Abram und verheißt ihm wieder eine riesige Nachkommenschaft und verankert diese Zusage im Leben Abrams und mit einem neuen Namen, den er ihm gibt: Vorher hieß er Abram (=erhabener Vater), doch nun sollte er Abraham heißen: Vater vieler Völker. Er verankert die Verheißung in der Identität Abrahams.


 

5. Ergebnis

  • Ein Held darf Angst haben, aber: Bestimmt die Angst meine Handlungen oder die Zusagen Gottes?

  • Ein Held darf Fehler machen, sie gehören zum Leben als Held dazu. Ständig die gleichen Fehler zu machen ist Dummheit. Lerne aus deinen Fehlern.

  • Ein Held muss nicht alles können. Nimm Hilfe Anderer in Anspruch und verstehe, dass wir nur gemeinsam das Ziel erreichen werden, dass Gott für unser Leben hat

  • Ein Held zu sein bedeutet nicht, alles so schnell wie möglich zu erreichen. Durchhaltevermögen ist gefragt, wenn wir uns nicht von den Situationen und Umständen, sondern von Gottes Zusagen leiten lassen wollen und als Helden bekannt werden wollen


 

Glaubenshelden – Menschen wie Du und ich

 

 

 

Fragen / Anregungen für Dich:

 

1. Wie lerne ich Gottes Stimme zu hören?

Lies Gottes Wort und nimm es persönlich!

Entwickle einen Hunger / eine Sehnsucht nach Gottes Gegenwart!

 

2. Bist auch Du bereit auf Gottes Reden hin alles aufzugeben und hinter Dir zu lassen um Dinge zu

tun, die Du Dir jetzt noch nicht vorstellen kannst?

 

3. Was siehst Du in Deiner Situation? Erhebe Dich aus Deiner Situation und nimm Gottes Perspektive

für Dein Leben ein. Was spricht Gott zu Dir?

 

4. Wenn Gott dir eine Zusage gibt, dann verlass dich darauf und unternimm keinen menschlichen Versuch,

diese Zusage irgendwie wahr werden zu lassen.

 

Predigt Zusammenfassung 21.01.2018

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